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Zivilisationserkrankungen beim Pferd

122Zivilisationserkrankungen sind schon lange nicht mehr nur ein Thema des Menschen. Auch unsere Pferde leiden zunehmend an chronischen Krankheiten, sind zunehmend verhaltensgestört oder in Ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Ursache sog. Zivilisationserkrankungen sind definitionsgemäß eine unnatürliche Lebensweise bzw. eine nicht artgerechte Haltung.

Nach der Domestikation und Aufstallung des Pferdes in früheren Zeiten, kommen heute jedoch noch zahlreiche weitere Faktoren hinzu, die auch das Pferd zunehmend belasten und seine Entgiftungsfähigkeit einschränken. In der Umwelt finden sich mehr und mehr Pestizide, Chemikalien und Schwermetalle und andererseits ist im Futter immer weniger an überlebenswichtigen Vitalstoffen enthalten. Das führt zu einer Negativbilanz, die den Stoffwechsel in Schieflage bringt und unbehandelt zu Krankheiten und Störungen führt.

BuecherGanz besonders hiervon betroffen sind Pferde, die die Stoffwechselstörung Kryptopyrrolurie aufweisen. Durch eine genetisch determinierte Entgiftungsschwäche rutschen diese Pferde durch Stress, traumatische Ereignisse oder eklatante Fütterungsfehler leicht in eine Spirale von Krankheit und Leistungsschwäche. Auf diesen Seiten finden Sie wichtige Informationen zum Erscheinungsbild der Kryptopyrrolurie (KPU) beim Pferd, Möglichkeiten der Untersuchung und der Behandlung.

Vielleicht ist Ihr Pferd ja auch unerkannt Kryptopyrroliker!

Wissenswertes und  Informationen zum Thema KPUPferd, Spezielle Fütterung, individuelles Immunmanagment und Behandlung finden Sie im Praxishandbuch Pferdegesundheit und im Futterlexikon Pferde.

Zu den Zivilisationserkrankungen des Pferdes zählen:

Equines Metabolisches Syndrom (EMS)
so wie Diabetes Typ 2 die Folge einer unbehandelten HPU beim Menschen ist, können wir davon ausgehen, dass EMS die unbehandelte HPU/KPU beim Pferd ist. Über Jahre oder Jahrzehnte bestehende Mikronährstoffmängel lassen den Stoffwechsel entgleisen, da wichtige Mikronährstoffe für die Sensibilität des Insulin-Rezeptors fehlen.
Headshaking (HS)
Licht kann ein Stressor sein bei HPU/KPU, da durch die Mikronährstoffmängel ein wichtiger Faktor zum Schutz gegen die UV-Strahlung nicht so gut aufgebaut werden kann. Könnte das die Ursache des HS beim Pferd sein? Die wenigsten Pferde shaken aufgrund von Allergien. Viel eher zeigt der Stoffwechsel große Schieflagen bei betroffenen Pferden an. Chronische Infektionen mit neurotropen Erregern können sich etablieren durch das schwache Immunsystem der HPU/KPU Pferde. Nerven liegen sprichwörtlich blank durch einen Mangel an wichtigen Stoffwechsel-Aktiven Faktoren. Diese Pferde zeigen Formen von Autismus und brauchen deshalb adäquate Hilfe, die ihre Stoffwechselsituation erkennt.
Hufrehe
Die Hufrehe beim Pferd kann toxisch bedingt sein (Endophyten im Gras, Schimmelpilze im Futter, etc) oder durch einen Hyperinsulinismus, da das zu einer Engstellung Gefäße führt. HPU/KPU Pferde sind „schlechte Entgifter“ und haben nicht selten wie unter EMS beschrieben Probleme mit dem Blutzuckerstoffwechsel. Beides kann ursächlich mit Hufrehe, akut oder chronisch, in Verbindung stehen.
Sommerekzem (SE)
Allergie auf Kriebelmücken oder Probleme mit dem Histaminspiegel? Abweichungen im Zink/Kupfer-Verhältnis und ein Vitamin B6 Mangel bringen auch Verschiebungen im Histaminspiegel mit sich. Beim menschlichen HPU-Patienten gibt es die Histadelie (ein zu hoher Histaminspiegel im Blut) bzw. die Histapenie (ein generell eher niedriger Histaminspiegel im Blut). Beide Abweichungen können Probleme in der Verstoffwechselung von Histamin machen. Die Therapieansätze sind allerdings gänzlich unterschiedlich. Denn einmal ist die Therapie das Histamin zu senken erfolgreich, beim anderen Mal muss der Histaminspiegel sanft in physiologische Bereiche zurückgeführt werden.
COPD (Chronisch obstruktive Bronchitis, auch durch Allergien)
viele HPU/KPU-Pferde leiden unter einem schwachen Immunsystem und Allergieneigung. Die Lunge kann also schnell überstrapaziert und belastet sein. Zusätzlich kommt es bei diesen Pferden zu einer Verknappung eines wichtigen Moleküls, dem Glutathion, das normalerweise Vitamin B6 -abh. gebildet wird. Cystein, eine schwefelhaltige Aminosäure, ist Bestandteil dieses Moleküls und wird als Schleimlöser (ACC) eingesetzt. Bei HPU/KPU-Pferden, die unter Husten und Atemwegsproblemen leiden, macht also eine Therapie mit diesem Wirkstoff mehr Sinn als mit anderen pharmakologischen Präparaten, da ACC gleichzeitig den bestehenden Mangel auffüllt.
Leistungsschwäche
was tun, wenn die Mitochondrien im Pferd versagen und es nur noch erschöpft und lustlos ist? Traumatisierungen der Wirbelsäule werden mit als Auslöser für eine sog. Mitochondriopathie gesehen und können als Stressereignis eine bestehende HPU/KPU triggern. Betroffene Pferde wirken apathisch, depressiv, lustlos, zuweilen aber auch extrem ängstlich oder gereizt. Eine Mitochondriopathie ist mit den richtigen Mikronährstoffen gut behandelbar. Grund für eine Leistungsschwäche kann im einfachsten Fall natürlich auch die HPU/KPU selber sein, denn B-Vitamine werden zum Blutaufbau benötigt und eine Anämie, ein Mangel an roten Blutkörperchen führt zur Sauerstoffnot in Muskulatur und Gewebe…
Equines Fibromyalgie Syndrom (EFS)
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PSSM (Polysaccharid-Speicher-Myopathie)
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Verhaltensstörungen
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